Head of Innovation – Stabsstellenleitung
Innovationen, Unterstützung im Business Development & Projektmanagement
Erstellung des Innovationsprozesses
Einen sensiblen Bereich zu etablieren, der in dieser Art noch nicht existierte ist bereits eine große Herausforderung – in der Kommunikation nach innen und außen, der Struktur und Zielsetzung. Dazu benötigt man ein starkes Fundament, das ein durchdachter Innovationsprozess bieten soll.
Erst nachdem der Grundbaustein gesetzt wurde, kann man ein Haus bauen.
mE sollte das Innovationsmanagement aus diversen Gründen unter der obersten Managementlinie angesetzt sein. Die direkte Berichtslinie zur Geschäftsführung oder dem Vorstand vermeidet einerseits in erster Linie direkten Einfluss anderer Bereiche in das Innovationsmanagement und andererseits behält man damit immer die unternehmensinternen Ziele (aller Bereiche), durch Abstimmungen mit dem obersten Management, vor Augen.
Vor der Prozesserstellung sollten die Ziele des Innovationsmanagements festgelegt werden, die sich im Prozess widerspiegeln (Pflegen der Innovationsdatenbank, Business Case ausarbeiten, Pilotierungen, etc.).
Bei Erstellung des Prozesses sollte auf laufende Berichterstattung/Reportings geachtet werden, der Start und das Ziel klar definiert werden: Wann werden Projekte/Ideen an wen abgegeben? Wer setzt diese um? Ab welchem Arbeitsschritt endet der Innovationsprozess? uvm.
Etablierung und Konzeptionierung einer Ideendatenbank
Beim Thema Ideendatenbank sollte man vorab bereits bestehende Plattformen und Anbieter recherchieren, Preise und inhaltliche Features vergleichen – jedoch erst, nachdem festgelegt wurde, für welchen Zweck man solch eine Datenbank benötigt.
In einem Startup oder KMU kann bspw. eine „Excel“-Datei rein für die Speicherung von Ideen gänzlich ausreichend sein. Möchte man jedoch Auswertungen vornehmen, bspw. welche Abteilung am innovativsten ist, Ideen mit Kundenbedürfnissen kombinieren oder Kampagnen starten, ist eine „Excel“-Tabelle unzureichend und unprofessionell.
Bei der Auswahl von PMO-Software als Innovationsdatenbank muss man darauf achten, dass die Benutzeroberfläche simpel ist – denn eines der obersten Ziele ist es, wirklich JEDE:N MITARBEITER:IN dazu animieren, Ideen einzureichen!
Ausarbeitung einer neuen KI-gestützten Dienstleistung
Auch Dienstleistungsunternehmen sollten in Zukunft künstliche Intelligenz zulassen, denn diese kann Kosten minimieren, Effizienz steigern und Arbeit wesentlich erleichtern.
So kann man Dienstleistungen sehr gut mit KI kombinieren um Routen zu optimieren und damit verbundene Kosten reduzieren, in diesem Beispiel Reinigungen effizienter planen und digitales Monitoring stetig verbessern.
Meine Idee war es, die Photovoltaikreinigung durch ein KI-basiertes System, zu optimieren. Dieses analysiert Paneele ohne sich mit dem Wechselrichter zu verbinden; ein komplett autarkes System ohne Sicherheitsbedenken und kompatibel mit dem EU-AI-Act. Daten wie Verschmutzung, die Intensität dieser, freie APIs zu Wetterdaten etc. werden benötigt um das Ziel zu erreichen. Als Ergebnis erhält der FM-Dienstleister den idealen Reinigungszeitpunkt und die Amortisationsdauer für den Kunden, wann sich die Reinigungskosten durch die Mehrproduktion der Anlage ausgleichen. Dies hat den Vorteil Reinigungsprozesse besser zu planen, PV-Anlagen erst dann zu reinigen, wenn es wirklich notwendig ist und damit ein, für den Kunden, risikoloses und transparentes Angebot zu liefern.
Diese neuartige Dienstleistung hat lt. interner Businesscase-Recherche 2025 ein geschätztes Umsatzpotential von mehr als 4Mio. Euro in Österreich; 2026 bereits 5,5Mio. Euro.
Einbringen von KI-Wissen in diversen Bereichen und Organisation einer Ideenwerkstatt
Einige internationale Studien u.a. von Spezialisten wie u.a. KPMG, McKinsey etc. belegen, dass der Einsatz von KI in unterschiedlichen Bereichen wie bspw. dem Vertrieb den Umsatz um mindestens 15% steigert.
Diese Erkenntnis sollte uns dazu bewegen, unser Know-How in diesem Bereich unbedingt zu erweitern. Es gibt einige Angebote von Schulungsunternehmen wie bspw. MyTalents.ai, die ein umfassendes Wissen über KI vermitteln – von den Grundlagen bis Expert-Level. Solche e-Learning-Tools werden z.Z. gut gefördert, ebenso für Großunternehmen. Eine Chance, die man sich nicht entgehen lassen darf!
Als weiterer Schritt für ein nachhaltiges Veränderungsmanagement in dieser Sache, ist die direkte Umsetzung des neu angewandten Know-Hows. Dies lässt sich sehr gut in einer Ideenwerkstatt umsetzen. Solche Workshops werden meistes von externen Experten angeboten, moderiert und organisiert. Oft finanzieren Förderstellen wie bspw. die AWS solche Umsetzungspläne. Man sollte sich durch den Förder-Dschungel schlagen, paar Stunden investieren um hunderte oder tausende Euro zu sparen!
Die Umsetzungen selbst können externe Experten tätigen, oder man baut hierzu internes Know-How auf – das dazu führt, dass man nachhaltig step-by-step Ideen selbst umsetzen kann und unabhängig von Dritten ist.
